Über das Lauwersmeer

Der Nationalpark Lauwersmeer ist dank der Vogelbeobachtungshütten, die an echten „Hotspots“ aufgestellt sind, und des seltenen Seeadlers ein beliebtes Vogelschutzgebiet. Nach der Eindeichung der Meeresbucht Lauwerszee entwickelte sich in weniger als fünfzig Jahren eine besondere Natur, in der Zug- und Wasservögel Schutz und Nahrung finden oder auch überwintern. Der nahezu unberührte Meeresboden entwickelte sich zum Nährboden für eine einzigartige Vegetation aus seltenen Orchideen und Herzblattgewächsen. Hier konnte sich die Natur ungehindert entwickeln, auch mit Unterstützung durch Weidevieh wie schottische Hochlandrinder und Konik-Ponys, die dafür sorgen, dass die großen Flächen offen bleiben, und die so die Vielfalt von Flora und Fauna garantieren. Nur die vielen Muscheln im Boden liefern Hinweise darauf, dass diese Gegend einst Teil der Nordsee war. Dank eines umfangreichen Netzwerks aus Wander- und Fahrradwegen lässt sich dieses Gebiet bestens erkunden.

Und das ist bei weitem noch nicht alles! Sowohl vor als auch hinter dem Deich kommen Kitesurfer in der Bocht van de Bant auf ihre Kosten. Der Weg vom Zelt zum Surfbrett oder zum Liegeplatz am Strand ist nicht weit. Für Kinder und Eltern gibt es zahlreiche attraktive und lehrreiche Aktivitäten. Und dann gibt es auf der anderen Seite des Deichs noch das Wattenmeer, das zum Weltnaturerbe der Unesco zählt. Im Hafen von Lauwersoog werden Touren angeboten, auf denen die Teilnehmer Austern ernten, Seehunde beobachten oder durchs Watt laufen können Anschließend wartet auf alle hungrigen Teilnehmer frischer Fisch aus nachhaltiger Fischerei in einem der Fischrestaurants in Lauwersoog oder Zoutkamp. Eine weitere Besonderheit ist, dass das alles in einem Gebiet zu finden ist, das sich in wenigen Stunden auf dem Fahrrad umrunden lässt und auch noch so nahe liegt.

Diese Seite teilen